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11. 04.

Humanistischer Salon: Tot mit und ohne Gott – Kultur des Abschieds und der Hoffnung

Live-Online-Diskussion mit Dr. Frank Vogelsang und Prof. Dr. Franz Josef Wetz

Die Sterblichkeit beim Menschen beträgt 100%. Aber wie gehen wir mit dem Tod um, mit dem anderer und mit dem eigenen? Die existenzielle Dimension unserer Endlichkeit wirft Fragen auf, die gern verdrängt werden und die sich dennoch immer wieder ins Leben drängen. Die Diskussion mit dem Philosophen Franz Josef Wetz und dem evangelischen Theologen Frank Vogelsang ist dem Austausch zwischen einem christlichen und einem weltlich-humanistischen Zugang zu unserer Vergänglichkeit gewidmet. Kooperationsveranstaltung des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs (Kortizes) und der Giordano-Bruno-Stiftung.

Zu den Gästen:

Dr. Frank Vogelsang ist Ingenieur, evangelischer Theologe und Direktor der Evangelischen Akademie im Rheinland. Von ihm gibt es u.a. einige Veröffentlichungen zur Leibphilosophie: »Soziale Verbundenheit. Das Ringen um Gemeinschaft und Solidarität in der Spätmoderne«, Freiburg, München 2020; »Die Rede von Gott in einer offenen Wirklichkeit. Phänomenologisch-hermeneutische Untersuchungen nach Merleau-Ponty, Ricœur und Waldenfels«, Freiburg, München 2016; »Identität in einer offenen Wirklichkeit. Eine Spurensuche im Anschluss an Merleau-Ponty, Ricœur und Waldenfels«, Freiburg, München 2014.

Prof. Dr. Franz Josef Wetz ist Philosoph, lehrt Philosophie und Ethik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und forscht u.a. über Konsequenzen der Erkenntnisse moderner Naturwissenschaften für das menschliche Selbst- und Weltverständnis. Neuere Buchveröffentlichungen: »Rebellion der Selbstachtung. Gegen Demütigung«, 2014; »Exzesse. Wer tanzt, tötet nicht«, 2016; »Tot ohne Gott. Eine neue Kultur des Abschieds«, 2018; »Keine Liebe ohne Lüge. Wie viel Ehrlichkeit verträgt eine Beziehung?« 2020 (alle im Alibri Verlag, Aschaffenburg).

Moderiert wird die Diskussion von Helmut Fink (Leiter der Akademie für säkularen Humanismus), für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgt der Pianist Claus Gebert.

Die Veranstaltung findet online über diesen Zugangslink statt (Meeting-ID: 987 1727 7428). Die Teilnahme ist kostenfrei.