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01. 10.

"Einen neuen feministischen Aufbruch wagen?!"

Online-Tagung u. a. mit Gisela Notz und Marina Grasse im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Am 3. Oktober 1990, vor genau drei Jahrzehnten, trat die DDR dem Staatsgebiet der Bundesrepublik bei. Feministische Aktivistinnen aus der DDR und der BRD waren damals schneller. Sie trafen sich bereits im April 1990 zum ersten ost-westdeutschen Frauenkongress. Es war der Versuch eines gemeinsamen Aufbruchs zur Rettung gleichstellungspolitischer Standards im Prozess der deutschen Einheit. Er gelang nur im Ansatz. Heute, im Jahr 2020, sehen wir uns global mit zunehmenden Rassismus, Antifeminismus, Genderfeindlichkeit und einer tiefen Spaltung der Gesellschaft konfrontiert. Um Impulse für einen neuen feministischen Aufbruch zu geben, treffen sich ältere und jüngere Feministinnen aus Ost und West zu einer Konferenz im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

An der Tagung beteiligen sich:

  • Dr. Marina Grasse, 1. und letzte Staatssekretärin für Gleichstellungspolitik der DDR- Regierung
  • Dr. Gisela Notz, Autorin, Wissenschaftlerin, seit 50 Jahren feministische Aktivistin
  • Anne Wizorek, freie Beraterin für digitale Strategien und feministische Netzaktivistin
  • Tanja Berger, Bildungsreferentin mit Schwerpunkt Gender und Diversity
  • Lea Marignoni, feministische Umweltaktivistin
  • Ania Stahl Czechowska, polnische Aktivistin und SOOKEE (angefragt)

Moderation: Astrid Landero, Publizistin

Anmeldung erforderlich bis zum 29.09.2020!