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17. 01. - 18. 01.

Religion und Gewalt - Tagung des Freiburger Arbeitskreises "Literatur & Psychoanalyse"

Hochkarätig besetzte Veranstaltung in Freiburg

Die Bedeutung der Religion in unserer Gegenwart ist uneinheitlich. Viele Menschen entfernen sich immer weiter von religiösen Inhalten und Institutionen. Andere durchlaufen eine religiöse Radikalisierung, die mit wachsender Gewaltbereitschaft einhergeht. Heilige Schriften werden zunehmend auf ihr Gewaltpotenzial befragt oder zur Begründung von Gewaltausübung herangezogen. Dem steht das Bemühen gegenüber, gerade die Friedlichkeit der religiösen Überlieferungen und Praktiken herauszustreichen. Literatur-, Kultur- und Religionswissenschaft sowie Soziologie und Psychoanalyse sollen bei der Auseinandersetzung mit der Frage helfen, in welcher Beziehung Religion und Gewalt zueinander stehen. Eine Veranstaltung u.a. mit Jan Assmann (Religions- und Kulturwissenschaftler), Wolfgang Eßbach (Soziologe), Tatjana Jesch (Literaturwissenschaftlerin und -didaktikerin) und Tülay Özbek (Psychologin).

Die interdisziplinären Impulse Sigmund Freuds (Begründer der Psychoanalyse) sollen für eine Reflexion und Kritik der Religion auf der Tagung aufgegriffen und weitergeführt werden. Diese Spurensuche soll sich nicht allein auf die theoretischen Konzepte der beteiligten Wissenschaften einschließlich der Psychoanalyse verlassen, sondern auch den klinischen Erfahrungsbereich einbeziehen.

Veranstaltungsprogramm und Anmeldung, siehe PDF-Dokument zum Download