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07. 09.

Ver-Steinerte Erziehung – Über Risiken und Nebenwirkungen der Waldorfpädagogik

Vortrag und Diskussion mit André Sebastiani und Oliver Rautenberg zum Jubiläum "100 Jahre Waldorfschulen" - Veranstaltung in Stuttgart

Die Waldorfschulen feiern in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag und erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit. Sie geben sich das Image der freundlichen, alternativen Schulen, in denen geringerer Leistungsdruck herrscht und individuell auf jedes Kind eingegangen wird. Dieses Image täuscht über die oft verstörenden Hintergründe der Waldorfpädagogik hinweg, meinen der Lehrer und Autor André Sebastiani ("Anthroposophie – eine kurze Kritik") und der Blogger Oliver Rautenberg (www.anthroposophie.blog) in ihrem Vortrag. Sie beleuchten den esoterischen, anthroposophischen Hintergrund der Waldorfpädagogik.

Sie zeigen, dass es sich keineswegs um eine moderne, ganzheitliche Reformpädagogik handelt und dass Fälle von Rechtsradikalen und Verschwörungsideologen genauso wenig Betriebsunfälle sind, wie die immer wieder auftretenden Masernepidemien. „Die Waldorfpädagogik ist im Kern irrational und antiaufklärerisch“, so Rautenberg und Sebastiani, „mit unserem Vortrag wollen wir zur dringend nötigen Aufklärung beitragen.“

André Sebastiani lebt und arbeitet als Grundschullehrer in Bremen. Er ist einer der Macher des Kinder-Wissenspodcasts "Schlaulicht" (www.schlaulicht.info) und aktives Mitglied der Skeptikerorganisation GWUP. In zahlreichen Artikeln und Podcasts hat er sich kritisch mit der Waldorfpädagogik auseinandergesetzt. In diesem Jahr erschien sein Buch "Anthroposophie - Eine kurze Kritik" bei Alibri.

Oliver Rautenberg ist Kaufmann und stammt aus Bochum im Ruhrgebiet. Er ist Mitglied der GWUP, beschäftigt sich seit 10 Jahren kritisch mit der Anthroposophie und schreibt seit 2013 Beiträge unter www.anthroposophie.blog. Dabei ist eine Datenbank mit über 1000 Beiträgen, Zitaten und Presseberichten zum Thema Rudolf Steiner entstanden.