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24. 02.

Säkularismus und Islam: Die Initiative "Säkularer Islam" stellt sich vor

Prominent besetzte Podiumsdiskussion in Berlin

Die "Initiative Säkularer Islam" wurde anlässlich der vierten Deutschen Islamkonferenz (DIK) gegründet, um den säkularen Muslimen/innen Sichtbarkeit zu verleihen, welche bisher in den Debatten nicht repräsentiert waren. Die Gruppe, zu der u.a. auch Cem Özdemir, Seyran Ates, Hamed Abdel Samad, Ahmad Mansour und Necla Kelek gehören, fordert ein zeitgemäßes Islamverständnis, das mit den Menschenrechten vollumfänglich vereinbar ist. Sie kritisiert die Vorherrschaft der religionskonservativen Verbände in der Islamkonferenz und spricht sich gegen die Anerkennung der Islamverbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts aus.

Säkularität bedeutet für die Initiative die Betonung der positiven Neutralität des Staates und die weitgehende Trennung von Religion und Politik(Staat) und versteht Muslim/innen als Bürger/innen einer demokratischen Gesellschaft, die die Rechte und Pflichten aller anderen Bürger/innen teilen.

Die Initiative spricht sich für eine Verbesserung der bürgerlichen Teilhabe von Muslim/innen (etwa durch Bildungsangebote), aber gegen Sonderrechte für Muslim/innen aus. Das im Grundgesetz garantierte Recht auf die Freiheit des Bekenntnisses und auf ungestörte Religionsausübung beinhaltet nach Ansicht der Initiative "Säkularer Islam" nicht das Recht, religiöse Normen im öffentlichen Raum durchzusetzen.

Vorläufige Programmpunkte:

Eröffnung und Vorstellung des Themas "Säkularismus und Islam" durch Ali Ertan Toprak

Input/Impulsvortrag: Prof. Dr. Susanne Schröter

Panel-Diskussion

  • Bundesminister Jens Spahn
  • Sevim Dagdelen, MdB Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE
  • Dr. Elio Adler, WerteInitiative e.V. -jüdisch-deutsche Positionen
  • Seyran Ates
  • Hamed Abdel Samad
  • Ahmad Mansour

Moderation: Abdul Ahmad Rashid/ZDF

Anmeldung erforderlich unter:
info@bagiv-berlin.de