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17. 02.

Humanistischer Salon Nürnberg: Säkularer Humanismus heute - Wie viel Religionskritik brauchen wir?

Podium und Diskussion mit Peter Henkel und Michael Bammessel in Nürnberg

Im Mittelpunkt des Humanismus steht der Mensch. Hinter humanistischen Idealen können sich viele gesellschaftliche Gruppen versammeln. Auch die christlichen Kirchen scheinen längst durch die Schule der Aufklärung gegangen zu sein. Ist es heute noch sinnvoll, weltanschauliche Gegensätze zwischen religiösem Glauben und Atheismus zu betonen? Über die Notwendigkeit von Religionskritik und die Perspektiven des Humanismus diskutieren der Journalist und Buchautor Peter Henkel und der Präsident der Diakonie Bayern Michael Bammessel.

Peter Henkel ist Journalist und Sachbuchautor. Er studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Bonn. Bekannt wurde er als Landeskorrespondent der Frankfurter Rundschau in Baden-Württemberg sowie als Biograph Winfried Kretschmanns (gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Schriftstellerin Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer, Herder 2011). 2009 veröffentlichte Henkel sein erstes religionskritisches Buch »Ach, der Himmel ist leer: lauter gute Gründe gegen Gott und Glauben« im Frieling-Verlag. 2012 erschien sein Briefwechsel mit Norbert Blüm »Streit über Gott. Ein Gespräch unter Gegnern« bei Herder, ferner »Irrtum Unser! oder Wie Glaube verstockt macht« und 2017 »Schluss mit Luther. Von Irrwegen eines Radikalen«, beide bei Tectum.

Michael Bammessel ist seit 2011 Präsident der Diakonie in Bayern. Das Diakonische Werk ist nach der Caritas der zweitgrößte Wohlfahrtsverband in Bayern mit 1.335 Mitgliedern: Kirchengemeinden, Einrichtungen der Kinder-, Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe sowie verschiedene Beratungsdienste. Bammessel war seit 1999 Pfarrer an der St. Egidien-Kirche in Nürnberg und Stadtdekan für den Dekanatsbezirk Nürnberg. Seit 2002 ist er gewähltes Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Bammessel hat in Neuendettelsau, Tübingen und Erlangen Theologie studiert und war nach seinem Vikariat im Dekanat Weiden Pfarrer an verschiedenen Nürnberger Gemeinden, darunter in Gostenhof.

Die Lesung findet im Rahmen der vierten Veranstaltungsreihe des "Humanistischen Salons" in Nürnberg (28.10. 2018 bis 17.03.2019) statt.

Ähnlich wie in den Salons der Aufklärung werden hier die Fortschritte der Wissenschaften und die Argumente der Philosophie präsentiert und diskutiert. Jede/r kann teilnehmen. Lebendige Livemusik am Klavier umrahmt das Programm. Geprägt von den Idealen des weltlichen Humanismus, entsteht so ein neues Sonntagsangebot mitten in Nürnberg, ein Netzwerk Interessierter und ein Freiraum für Bildung.

Nur Tageskasse, keine Voranmeldung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, Einlass in der Reihenfolge des Erscheinens.