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gbs-koblenz.de

19. 01.

"Frauen dürfen hier nicht träumen – Mein Ausbruch aus Saudi-Arabien, mein Weg in die Freiheit"

Vorstellung der bewegenden Autobiographie von Rana Ahmad in der Urania Berlin

Rana Ahmad verließ ihre Familie und ihr Heimatland Saudi-Arabien, weil sie nicht mehr an Gott glaubte, wohl aber an ein Leben als selbstbestimmte Frau. Ihre Erlebnisse als Atheistin im saudischen Gottesstaat sowie ihre gefährliche Flucht nach Deutschland schildert sie in dem bewegenden Buch "Frauen dürfen hier nicht träumen", das kurz zuvor bei btb (Random House) erscheinen wird. (weiter...)

Philipp Möller

19. 01.

Gottlos glücklich – Warum wir ohne Religion besser dran wären

Autor Philipp Möller stellt sein neues Buch in Konstanz vor

Die meisten Deutschen glauben, Religion wäre Privatsache, und doch werden wir alle von der Wiege bis zur Bahre von einem der beiden Kirchen-Konzerne begleitet – ob wir wollen oder nicht. Vom Kirchengeläut bis zum Kopftuch der Kindergärtnerin behelligt das Religiöse auch jene, die nicht an Gott, Göttin oder Götter glauben. Alle kostspieligen Großbaustellen der Religionen werden auch von Atheisten mitfinanziert. Wussten Sie, dass Sie mit ihren Steuern auch Bischofsgehälter zahlen? (weiter...)

21. 01.

Zwischen »Biologismus« und »Gender-Wahn«? Geschlechterverhältnisse zwischen biologischer und sozialer Identität

Podium und Diskussion mit Prof. Dr. Susanne Bruckmüller und Prof. Dr. Eckart Voland in Nürnberg

Wissenschaftliche Fragen zu Geschlecht und Gender erscheinen oft untrennbar mit politischen Fragen verknüpft. Denn Konservative begrüßen biologische Erklärungen für die Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen oft als Bestätigung ihres Weltbildes. Und Progressive sehen sozialwissenschaftliche Erklärungen für Geschlechtsunterschiede gern als Beweis für die Veränderbarkeit gesellschaftlicher Verhältnisse. (weiter...)

Foto: Eric Vazzoler

23. 01.

Verzauberung oder Entzauberung? Die Folgen der Wissenschaft für unser Weltbild

Vortrag von Prof. Dr. Ernst-Peter Fischer im Rahmen der Kortizes-Vortragsreihe "Vom Reiz des Wissens" in Nürnberg

Unter Sozialwissenschaftlern von Max Weber bis Theodor Adorno zirkuliert die Vorstellung, die Wissenschaft sorge für eine „Entzauberung der Welt“. Das Gegenteil ist der Fall, wie diejenigen wissen, die Carl Friedrich von Weizsäckers Buch „Zum Weltbild der Physik“ kennen, in dem es heißt, dass die Wissenschaft die Geheimnisse der Welt nicht wegerklärt, sondern sie im Gegenteil vertieft. Wissenschaft verzaubert die Welt durch ihre Erklärung, wie an Beispielen erläutert wird, die vom freien Fall bis zum Licht und in das Leben hinein führen. (weiter...)

Foto: Evelin Frerk

25. 01.

Kritik am Familismus

Vortrag von Autorin Gisela Notz in Heidelberg

Die Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz hat mit ihrer Studie "Kritik des Familismus" ein bahnbrechendes Grundlagenwerk vorgelegt, das breite Beachtung finden sollte. Denn die Ideologie des Familismus, die die gesellschaftliche Organisationsform aus dem Konzept einer "Idealfamilie" ableitet, hat noch immer Hochkonjunktur und führt unweigerlich zur Diskriminierung von Individuen, die diesem Bild nicht entsprechen. In unseren Breitengraden etwa herrscht das Leitkonzept der bürgerlichen (heterosexuellen) Vater-Mutter-Kind-Kleinfamilie vor, das (noch immer meist unhinterfragt) vielen sozialpolitischen Entscheidungen zugrunde liegt. (Vortrag und Diskussion) (weiter...)