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Foto: Evelin Frerk

10. 11.

Kritik des Familismus: Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes

Vortrag von Autorin Gisela Notz in Hamburg

Die Ideologie des Familismus, die die gesellschaftliche Organisationsnorm aus dem Konzept einer „Idealfamilie“ ableitet, prägt seit Jahrhunderten Politik und Sozialstruktur in Deutschland und in anderen westlichen Ländern wesentlich mit. Familismus hat einen Ausgangspunkt, der schon immer nur für einen Bruchteil der Bevölkerung praktische Relevanz hatte: die Familie. Sie gibt es heute ebenso wenig, wie es sie je gegeben hat. Und schon gar nicht war sie zu allen Zeiten die bürgerliche Kleinfamilie, wie wir sie heute kennen. (weiter...)

Foto: Evelin Frerk

10. 11.

Demokratie und Sozialismus

Tagung u.a. mit Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz in Bern

Am 24. Oktober 2017 jährt sich zum hundertsten Mal ein Ereignis, das wie kein Zweites die globale Konstellation des 20. Jahrhunderts prägte und bis heute massgeblich nachwirkt: die Russische Revolution. Die Russischen RevolutionärInnen waren 1917 mit dem Versprechen angetreten, die Emanzipation der Menschheit einen wesentlichen Schritt weiterzubringen. Jedoch hat die Russische Revolution unter Stalin in ein Regime gemündet, das in schärfstem Gegensatz zur erhofften Befreiung und Emanzipation stand. (weiter...)

10. 11.

"Gottlos glücklich – Warum wir ohne Religion besser dran wären"

Autor Philipp Möller stellt sein neues Buch in Bremen vor

Philipp Möller glaubt nicht an Gott – und ist damit nicht allein. Knapp 40 Prozent aller Deutschen fühlen sich keiner Religion zugehörig. Umso erstaunlicher findet es Möller, wie sehr die Religionen dennoch unsere Gesellschaft beeinflussen. Vom Kirchengeläut bis zum Kopftuch der Kindergärtnerin, das Religiöse behelligt auch die, die nicht an Gott glauben. Dabei sind sich heute die meisten Deutschen einig: Religion ist vor allem Privatsache. Zudem: Alle kostspieligen Großbaustellen der Religionen müssen auch von den Atheisten mitbezahlt werden – wie z.B. zum Beispiel die Gehälter von Bischöfen, die aus allgemeinen Steuergeldern gezahlt werden. (weiter...)