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14. 10.

Internationaler Tag gegen Todesstrafe

Veranstaltung mit Mina Ahadi, Sina Vogt und Florian Chefai in Köln

Weltweit werden tausende Menschen im Auftrag von Staaten ermordet. Dies wird damit gerechtfertigt, dass derartige Maßnahmen mehr Sicherheit und Gerechtigkeit versprechen. Doch meist wird dieses Instrument genutzt, um ein diktatorisches System zu festigen. In China, Pakistan, Saudi Arabien oder im Iran werden hunderte Hinrichtungen pro Jahr vollstreckt, um die Menschen in Angst zu halten und gefügig zu machen. Das Internationale Komitee gegen Todesstrafe berichtet und lädt zur Veranstaltung mit Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime, Komitee gegen Todesstrafe), Sina Vogt (Initiative gegen die Todesstrafe) und Florian Chefai (Humanistischer Pressedienst) ein.

Mina Ahadi:
Gründerin des Internationalen Komitees gegen Steinigung (2001), ein Netzwerk mit 200 internationalen Organisationen, und des Komitees gegen Todesstrafe (2004). Darüber hinaus ist sie Gründungsmitglied und erste Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, der mit seiner Kampagne „Wir haben abgeschworen“ ein internationales Medienecho auslöste. 2008 veröffentlichte Mina Ahadi das Buch „Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe“ (Heyne Verlag), für das sie im gleichen Jahr den Medienpreis in Wien erhielt. 2007 wurde Mina Ahadi zur Säkularistin des Jahres in England gewählt.

Florian Chefai:
Studium der Philosophie an der Universität Trier, stellvertretender Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes (hpd) und ehrenamtlicher Hochschulgruppensprecher der Giordano-Bruno-Stiftung.

Sina Vogt:
Stellv. Vorsitzende der "Initiative gegen die Todesstrafe", Moderatorin und Sachbuchautorin. 2008 veröffentlichte sie gemeinsam mit Mina Ahadi das Buch „Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe“.