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Droemer

12. 10.

"Ist der Islam noch zu retten?"

Lesung und Diskussion mit Hamed Abdel-Samad im Stadttheater Konstanz

Die Angst vor dem Islam geht um in Europa. Zu Recht, sagt Hamed Abdel-Samad, denn er ist eine Religion, die zu Gewalt und Diskriminierung aufruft. Das ist nur eine Lesart des Koran, erwidert der Münsteraner Professor Mouhanad Khorchide und fordert für den Islam eine Reformation, denn er sei im Kern eine Religion der Barmherzigkeit. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise des Glaubens, der islamischen Staaten und der islamischen Gemeinschaften im Westen diskutieren Hamed Abdel-Samad und Mouhanad Khorchide kontrovers zentrale Fragen dieser Religion. Es moderiert Dieter Löffler, Leiter der Politikredaktion des Südkuriers.

Abdel-Samad und Khorchide greifen brennende Themen auf wie Scharia, Gewalt, Dschihad, Meinungsfreiheit, Menschenrechte, die Rolle der Frau und der Religion in der Demokratie. "Ist der Islam noch zu retten?" ist eine Streitschrift, die zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Zukunft des Islam in den westlichen Staaten ermöglicht.

Der ägyptische Politikwissenschaftler und Historiker Hamed Abdel-Samad ist einer der international wichtigsten Kritiker des politischen Islam. In Deutschland gehört er zu den gefragtesten Islamexperten in Presse, Funk und Fernsehen. Zu seinen Veröffentlichungen zählen u.a. die Bücher: "Abschied vom Himmel" (2009), "Der Untergang der islamischen Welt" (2010), "Krieg oder Frieden: Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens" (2011), "Der Islamische Faschismus" (2014) und "Mohamed" (2015). Hamed Abdel-Samad ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

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